"Die Küche von Stefan van Sprang überzeugt nicht nur durch eine ausgefeilte Optik und Präsentation, sondern vor allem auch durch kluge Kompositionen, die bei allem Abwechslungsreichtum immer ein klares Harmoniebild in den Vordergrund stellt. Die zwei Sterne, die das „Aan de Poel“ seit 2013 hält, scheinen mir sehr angemessen. Der Service ist versiert, freundlich, aber immer locker und trägt so ebenfalls dazu bei, dass wir uns wohl fühlen. Auch wenn die Menüpreise in den Niederlanden generell noch recht niedrig sind, ist der Preis für diesen Lunch in jedem Fall ein veritabler Schnapper. Als wir das Haus verlassen, ist bereits klar, dass wir wieder kommen werden. Dann auch gerne am Abend."
Bennekom
"Unumwunden muss ich gestehen: Das Menü in sieben Gängen (ohne den Käse) hat nur 59,99 € über Groupon gekostet. Zu dem Preis hätte ich nicht gedacht ein solches Menü serviert zu bekommen. Nachdem Gründer und Küchenchef Wicher Löhr 2017 verstorben ist, hat sein Schwiegersohn die Leitung der Küche übernommen. Da mir ein Vergleich fehlt, kann ich zu seiner Entwicklung nichts schreiben. Das Restaurant war jedoch gut besucht und mit vielen, so nehme ich an, Stammgästen hat sich der Service intensiv unterhalten, sodass ein stilistischer Bruch nicht angenommen wird. Insgesamt war das Niveau gut bis sehr gut, wenngleich man sich etwas mehr Konstanz wünschen würde. Trotzdem und auch ohne dieses sehr günstige Angebot werde ich sicherlich bald wieder für ein lockeres Essen im Het Koetshuis einkehren." (Juni 2020)
Brüssel
"Karen Torosyan liefert im „Bozar“ eine französische Hochküche, die fast ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint. Sie drängt nicht darauf, alles neu zu erfinden oder wild zu kombinieren. Sie widmet sich dem Traditionellen, das es zu erhalten und zur Perfektion zu bringen gilt. Kreativität ordnet sich hier dem Handwerk unter und das wird im „Bozar“ auf beeindruckende Weise demonstriert. Langweilig ist die Küche aber in keinem Moment. Es wird mutig und beherzt gewürzt und wie kann so perfekt ausgeführtes Handwerk je langweilig sein? Vor allem, wenn es Traditionen erhält, deren Aufwand heute kaum noch jemand zu betreiben bereit ist. Damit schafft man sich ein Alleinstellungsmerkmal, das auch heute ganz offensichtlich noch zahlreiche Anhänger findet. Das Restaurant ist mittags wie abends sehr gut gebucht." (Veröffentlicht im Juni 2022)
"Die Atmosphäre ist international, lebhaft und ausgelassen. Der Service bleibt auch bei vollem Betrieb aufmerksam, die fast ausschließlich französisch bestückte Weinkarte mit Schwerpunkt bei Rotweinen bietet für diesen Rahmen etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Dass mich die von mir gewählte Vorspeise und das Dessert nicht besonders überzeugt haben, ändert nichts an dem insgesamt guten Eindruck, den das „Lola“ hinterlassen hat. Die Küche bemüht sich um Neuinterpretationen bekannter Gerichte und vor allem bei den Hauptgerichten ist dies auch gut gelungen. Auch traditionelle Klassiker beherrscht man tadellos. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen guten Griff in der Karte zu machen, ziemlich hoch." (Veröffentlicht im Juni 2022)
Cadzand-Bad
"Einig sind wir uns, dass das „AIRrepublic“ überwiegend überzeugende Bistroküche mit den hervorragenden Produkten der vor der Haustür liegenden Nordsee bietet. Das wird alles ohne große Extravaganzen zubereitet und setzt vor allem bei den Fischgängen die Hauptdarsteller schön in Szene. Nicht stimmig finden wir das Preisniveau, das vor allem bei den Vorspeisen mit Preisen um und über 30 Euro deutlich überzogen ist. Insgesamt wird das „AIRrepublic“ im Kosmos der Sergio Herman-Restaurants bei einem erneuten Besuch für uns mutmaßlich eher zweite Wahl bleiben." (August 2019)
"Syrco Bakker, der zwei Etagen höher im „Pure C“ zwei Sterne kocht, zeichnet auch für die Küche im „Blueness“ verantwortlich. Und das Konzept geht gut auf. Die Gerichte sind mit deutlich japanischem Einschlag und durch die Bank süffig und köstlich. Das Sharing-Prinzip passt gut in die kosmopolitische und pulsierende Bar-Atmosphäre. Auch wenn uns die Pause zwischen den Vorspeisen und dem Hauptgang etwas lang vorkam, wundert es uns nicht, dass wir am Ende doch wieder vier Stunden im Restaurant verbracht haben. Bei Sergio Hermans Restaurants gehört das Prinzip der Entschleunigung ganz offensichtlich dazu. Ich habe nichts dagegen, wenn Musik und Essen so gut sind." (August 2019)
"Syrco Bakker hat das ausgezeichnete Niveau der früheren Besuche locker bestätigt. Seine Küche ist von großer Raffinesse und Originalität. Und vielleicht mehr als anderswo gehen hier Lage des Restaurants, Küchenstil und Zutaten eine harmonische Einheit ein. Das „Pure C“ feiert die Zutaten des Meeres und der Küstenregion. Fleisch spielt daher nur eine untergeordnete Rolle, aber wenn wie im heutigen Fall, auf großartige Weise." (August 2019)
Frühere Berichte über das Pure C
"Wir sind ungeheuer beschwingt, nahezu euphorisiert. Ich weiß nicht, wie Sergio Herman es schafft, all seinen Restaurants diese besondere Stimmung zu verpassen, die den Gast mit einem Mix aus fabelhaftem Essen, einzigartigem Ambiente, der passenden Musik und einem Service, der Charme im Blut hat, vollends einnimmt. Natürlich ist das Essen auch hier das Wichtigste und Syrco Bakker schafft es, ähnlich wie Nick Bril, einen eigenen Stil zu entwickeln, der trotzdem – auch wenn wir nie bei ihm selbst gegessen haben - ganz viel von Sergio Herman zu atmen scheint. Bakkers Küche nutzt die Möglichkeiten der Region komplett aus und bei aller Internationalität, die er seinen Gerichten durch den gelegentlichen, pointierten Einsatz von asiatischen Komponenten gibt, ist sie doch ganz ein Spiegel dieses Streifens der Nordsee. Warum die Leistung im „Pure C“ nach wie vor nur mit einem Stern vom Michelin ausgezeichnet wird, ist nicht wirklich verständlich. Die Küche ist für mich so klug und durchdacht, so stimmig, leicht zugänglich und doch mit Tiefgang, dass für mich längst eine Aufwertung fällig ist." (August 2018)
De Lutte
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Doornenburg
Restaurant-Kritik
Rijnzicht, Doornenburg
„Mike Cornelissens Küche strotzt nach wie vor von überbordenden Ideen.“
Restaurant-Kritik
Rijnzicht, Doornenburg
"Die Zutaten mögen denen ähneln, die man mittlerweile landauf, landab auf den Speisekarten findet, aber was man hier daraus macht, zeugt von großer Eigenständigkeit und ist häufig um einiges origineller. "
Weitere Berichte über das Restaurant
"Was die Brüder Cornelissen aus der Küche des „Rijnzicht“ schicken, ist durch die Bank überraschend und beeindruckend. Von den ersten Grüßen bis zum finalen Dessert – die Mignardises zum Kaffee haben wir uns diesmal geschenkt – legt man großen Wert auf eine originelle Präsentation. Aber das alleine würde nicht viel nützen, wenn die Gerichte nicht auch stimmig und kreativ komponiert wären." (Juli 2021)
Frisange
„Im März besuchten wir in der Stadt Luxemburg auch das Restaurant Lea Linster, in dem Louis Linster Küchenchef ist. Da wir schon vor 19.00 Uhr mit dem Bus eintrafen, konnte ich Fotos vom Restaurant und durch die großen Fenster von der Küche machen. Das Restaurant wirkt innen durch den grauen Anstrich schlicht und elegant, mit einem Blick nach draußen auf die Terrasse und die Umgebung ...“ (Veröffentlicht im Mai 2024)
Restaurant-Kritik
Noor, Groningen
„Jeroen Brouwers Küche ist von großer Finesse, beachtlichem Aufwand und in vielen Gängen auch von kreativer Eigenständigkeit.“
Restaurant-Kritik
Nassau, Groningen
„Von den Snacks angefangen bis zum Dessert war das eine makellose Leistung, denen die derzeit vergebenen 14 Punkte nicht gerecht werden. Vielmehr sehe ich das, was Christian de Vries hier abgeliefert hat, auf klarem Sterneniveau.“
Gulpen-Wittem
Restaurant-Kritik
Atelier, Gulpen-Wittem
„Kreativ, überraschend, mit Mut zu kräftigen Aromen und handwerklich auf hohem Niveau.“
Heese
"Die ** Sterne sind absolut gerechtfertigt und die Preise für das Menue „unschlagbar“ günstig (110) EUR. Kompetenter Service und eine Chefin, die scheinbar überall anzutreffen war."
Lanaken
"Unser erster Besuch im Restaurant „Ralf Berendsen“ wird nicht der letzte gewesen sein. Die Küche hat uns durchgehend begeistert. Allerfeinstes Handwerk trifft auf kreative Ideen und sehr elegante Präsentationen. Das ist zwar im Kern alles sehr klassisch grundiert, aber auch von sehr zeitgemäßem Charakter." (Veröffentlicht im April 2022)
"Während unseres Kurzurlaubes in der Stadt Luxemburg besuchten wir das japanische Restaurant Ryodo, das mit einem Stern ausgezeichnet ist. Pünktlich um 19.00 Uhr wurde die Tür geöffnet, und wir wurden an unseren Tisch geführt. Die ServicemitarbeiterInnen trugen alle einen Kimono. Das Restaurant war mit 23 Gästen fast voll belegt...." (Veröffentlicht im April 2024)
Maastricht
Restaurant-Kritik
Au Coin de Bons Enfants, Maastricht
„Dabei heißt klassisch hier beileibe nicht langweilig, sondern durchaus modern und mit dem Mut zu kräftigen Kombinationen.“
Restaurant-Kritik
Beluga, Maastricht
„Servais Tielmans Küche changiert gekonnt zwischen Kreativität und klassischer Basis, ist originell und legt Wert auf Optik, ohne dabei den Geschmack zu vernachlässigen.“
Restaurant-Kritik
Haricot, Maastricht
„Hier wird kreativ und spannend kombiniert, munter französische mit nordischer Küche verbunden.“
Restaurant-Kritik
Tout à Fait, Maastricht
"Bart Ausems Küche verbindet traditionelles Handwerk und klassische Stilistik mit sparsam, aber sinnvoll eingesetzten modernen Akzenten."
Roermond
"Der Abend im „Sabero“ war gleichermaßen angenehm und überraschend. Wir hatten keine rechte Vorstellung von Nico Boreas Küchenstil. Was wir erlebten, war eine gekonnte Mischung aus handwerklich gekonnt gemachten Gerichten, denen eine gewisse traditionelle Stilistik gemein war. Gleichzeitig waren aber immer auch unerwartete Akzente in den Gerichten, die die Küche ganz im Hier und Jetzt verorteten. Nichts wirkte gewollt oder aufgesetzt, sondern von einer großen Souveränität." (September 2019)
"Auch unser zweiter Besuch im „One“ hat uns überzeugen können. Edwin Soumang hat uns ein eigenständiges Menü geboten, das nicht nur mit eleganter Optik erfreut, sondern auch mit kreativen Gerichten, die zwar einen sehr modernen Anstrich haben, aber im Kern häufig sehr klassische Geschmacksbilder bedienen. Etwas Luft sehe ich noch bei den Desserts und die ein oder andere Spielerei, wie zum Beispiel die wie Kaviar wirkenden Tapiokaperlen, könnte man überdenken. Aber sie stören auch nicht. In jedem Fall bleibt das „One“ für uns auch weiterhin eine lohnenswerte Adresse, wenn man mal schnell jenseits der Grenze kulinarische Abwechslung sucht." (September 2019)
Roeselare
"Tim Bourys Küche ist einer modernen Klassik verpflichtet, die avantgardistische Tendenzen vermeidet, sich aber auf einem atemberaubenden technischen und qualitativen Niveau bewegt. Die Gerichte sind klar und auf den Punkt sowie durchgehend aromatisch und harmonisch. Das war schon sehr beeindruckend und hat uns auf jeden Fall abgeholt. Zum Glück haben wir es nur noch eine Etage höher in eines der überaus geschmackvollen Gästezimmer, wo sich das hervorragende Niveau mit Turndown-Service, aufgeräumtem Zimmer und anderen aufmerksamen Kleinigkeiten fortsetzt. Das auf dem Zimmer am folgenden Morgen servierte Frühstück ist dann, wenig überraschend, eines der besten, das wir in unserem Urlaub genießen konnten. Damit ist das „Boury“ als Gesamtpaket eine Genussdestination par excellence und für uns auch künftig eine Reise wert." (Veröffentlicht im November 2023)
Ubachsberg
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Voeren
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Wittem
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Zwolle
"Was für ein Abend! Jonnie Boer und sein Team haben erneut bewiesen, dass Stillstand hier scheinbar keine Option ist. Bis auf das Kaviarei und das Kalbstatar auf dem Freundschaftsring, die nicht ohne Grund zu den Klassikern im „De Librije“ gehören, konnten sämtliche Gerichte mit einem ganz eigenständigen Charakter und großer Originalität punkten. Aber ungewöhnliche Kombinationen sind hier nie nur Selbstzweck, sondern müssen immer auch Sinn machen. Ich habe viele Gerichte sogar als ausgesprochen souverän empfunden und überhaupt nicht forciert. Man merkt, dass hier niemand mehr etwas beweisen muss. An der Gesamtinszenierung hat man indes noch ein wenig mehr gefeilt und so fügen sich kleine Unterhaltungsmomente, wie die Küchenführung oder der Ice Cream Man ganz selbstverständlich ein. Und eher plakative Aktionen, wie das Anrichten des Tatars auf dem Handrücken, haben mit der Zeit weichen müssen. Der überwiegend junge Service agiert wie bisher mit viel Charme und Natürlichkeit. Man stellt sich, so gut wie möglich, auf die Sprache der Gäste ein, ohne dass man darum extra gebeten hätte. Aber natürlich macht es das noch ein wenig bequemer." (Oktober 2019)
"Die Küche war getreu der Ankündigung durch viele lokale Produkte, neue Kochtechniken und innovative Ideen geprägt."